Rolex: Wofür steht die Abkürzung LN in der Seriennummer?

Rolex: Wofür steht die Abkürzung LN in der Seriennummer?

Wofür steht LN bei einer Rolex?

Du hast sicher schon einmal eine Rolex Daytona gesehen, deren Seriennummer mit der Abkürzung LN endet. Dieses Merkmal findet sich zum Beispiel bei der klassischen 116500LN (Stahl-Daytona mit Keramiklünette) oder der 116710LN (Stahl-GMT II).

Doch was bedeutet nun die Abkürzung LN? 

Ganz einfach! LN steht für Lunette Noir. Das ist französisch und bedeutet schlichtweg Schwarze Lünette

LN und Cherachrom

Darüber hinaus lässt sich sagen, dass jede Rolex mit der Endung LN über eine Lünette aus Cherachrom verfügt. Cherachrom ist das durch Rolex patentierte Verfahren, welches Keramiklünetten mit Farbe (Chromatisch; Griechisch = farbig) durchsetzt. Somit ist diese kratzfest und vor allem UV-resistent.

LN Cherachrom Lünette Rolex

Welche Abkürzungen gibt es noch?

Neben LN gibt es noch eine weitere Abkürzung, die auf eine farbige Lünette hinweisen. So hat beispielsweise die GMT Master II in der begehrten blau-schwarzen Variante die Endung BLNR. Dies steht für Bleu Noir - französisch für blau schwarz.

Ebenso bekannt ist die sogenannte Hulk, auch als 116610LV bekannt. LV steht hierbei für Lunette Verde: also grüne Lünette.

Wieso haben nicht alle Uhren eine Abkürzung wie LN trotz farbiger Lünette?

Wenn du dich fragst, wieso nicht alle farbigen Lünetten eine entsprechende Endung haben, gibt es auch hierfür eine simple Erklärung.

Die Platin Daytona ist hierfür ein prominentes Beispiel. Die Seriennummer lautet einfach nur 116506, obwohl der edle Chronograph über braunes Cherachrom verfügt. Der Grund: die Platin Daytona gibt es nur mit brauner Lünette: somit ist eine weitere Differenzierung schlichtweg nicht nötig.